Home
Startpagina
Ahnenforschung
Genealogie
Das Dorf Keeken
Het dorp Keeken
Quellen
Bronnen
Kontakt
Contact
Haftungsausschluss
Disclaimer / Impressum
Stand: 01.03.2008



Zur Keekener Geschichte
Betreffende de geschiedenis van Keeken

Quellen: 19-22, 24-26


8. und 9. Jahrhundert
   Haus Keeken wird in Urkunden erwähnt
vor 1046
   Erwähnung einer Kirche in "Kiken"

1228

   Diakon und Kanonikus Hathowardus schenkt seiner Stiftskirche in Xanten das Keekener Patronatsrecht
1423
   Pfarrer Gerhard Henrici verstirbt
10. Juli 1445
   Arnold von Geldern verpfändet das Amt Düffel, zu dem Keeken gehört, an seinen Schwiegervater, den Herzog Adolf von Cleve
15. Jahrhundert
   Errichtung des niedrigen Westturmes der katholischen Kirche
02. August 1473
   Karl der Kühne überschreibt dem Herzog Johann von Cleve das Land Düffel zum erblichen Besitz
1532
   Erbauung des Chores der katholischen Kirche
11. Juni 1552
   Der Kanonikus der Kirche in Xanten, Pfarrer Wolfgang van Duiven stirbt. Sein Nachfolger als Pfarrer in Keeken wird Johann von Arntzem
1553
   Johann von Arntzem wird Pfarrer zu Keeken, ernannt durch den Herzog von Kleve, der das Präsentationsrecht für sich beansprucht
1587
   Johann von Arntzem, Pfarrer zu Keeken, stirbt und wird am 04.05.1587 in der Pfarrkirche zu Kleve begraben
1609
   Das Herzogenhaus von Kleve erlischt. Die Pfarrstelle in Keeken wird von da an abwechselnd durch das Xantener Domkapitel und den Landesfürsten besetzt
06. April 1646
   Graf Adrian von Bylant erkauft sich die Jurisdiktion über Keeken, Bimmen und Düffelward. Sie werden der Gerichtsbarkeit Haus Halt unterstellt
Ende des 17. Jahrhunderts
   Das Chor der katholischen Kirche erhält seine Seitenschiffe, der Turm wird um seine Backsteinpartie erhöht
1701
   Spanischer Erbfolgekrieg
1702
   Zerstörung der Orgel der kath. Kirche durch Kriegseinwirkungen
10. Juli 1710
   Ludwig Roelman, Graf von Bylant, ruft den Keekener Schützenverein ins Leben
1711
   Hochwasser beschädigt Haus Halt
1728
   Haus Halt von Bylant wird durch ein Waal-Hochwasser endgültig fortgespült
   Die katholische Kirche erhält eine Barockkanzel
1740
   Errichtung der reformierten Pfarrkirche zu Keeken durch den Grafen von Bylandt
1787
   Keeken zählt 489 Einwohner
1794
   Einmarsch der französischen Truppen. Auflösung des Amtes Düffelt
1799
   Einrichtung der Bürgermeisterei (Mairie) Keeken unter napoleonischer Herrschaft.
   Keeken wird selbständige Gemeinde mit den Ortschaften Düffelward und Bimmen
1801
   Volkszählung
   Laut Vereinbarung der französischen Regierung mit dem Heiligen Stuhl werden alle linksrheinischen Patronate aufgehoben.
   Keeken wird dem Bistum Aachen unterstellt
1809
   Die Kastenmühle des Grafen von Bylant wird durch ein Hochwasser zerstört
11. Januar 1811
   Inbetriebnahme der neuen Mühle. Erster Pächter: Leendert Reymer
1814
   Abzug der napoleonischen Truppen
1815
   Bildung des "Amt Keeken" mit den Gemeinden Keeken und Rindern, sowie des "Amt Niel" mit den Gemeinden Niel, Zyfflich, Mehr und Wyler
1817
   Keeken stellt zwecks Durchführung von Patrouillen eine Eigenwehr auf
1821
   Keeken wird infolge des Konkordates zwischen dem Heiligen Stuhl und Preußen dem Bistum Münster unterstellt
1823
   Volkszählung
1824
   Gründung der St. Johannes Gilde
   Hochwasser zerstört die evangelische Kirche, durch Spendengelder kann sie wiedererrichtet werden
1828
   Die Gebrüder Lüps kaufen die Mühle, die bis dahin vom Grafen verwaltet wurde, sowie den Bramenhof, der Sitz des Müllers ist
1829
   Mit dem Tod von Friedrich Graf von Bylant und dem damit verbundenen Aussterben der männlichen Linie der Grafen von Bylant
   werden sämtliche in Keeken gelegene Güter verkauft
23. April 1831
   "Theilungs-Vertrag über die Keekensche Bau und Weide-Gemeinde"
1832
   Keeken zählt 671 Einwohner
1835
   Pfarrer Daamen verstirbt, ihm folgt Johann Heistermann im Amt
1836
   Teile des Goldes und Silbers der katholischen Kirche werden verkauft, aus dem Erlös wird die Kirche renoviert
1846
   Eine zweite Mühle wird am Haasenhaus durch Johann Liebeton erbaut
1848
   Volkszählung
1850
   Pfarrer Heistermann lässt die heute noch bestehende Kaplanei errichten
   Zerstörung des gotischen Sakramenthäuschens
1855
   Heinrich Bühner wird Pfarrer in Keeken
   Bau des Zyfflicher Querdamms und damit Beendigung ständigen Hochwassers
1861
   Volkszählung
1870
   Franz Kaysers wird Pfarrer in Keeken
Juli 1870
   Deutsch-Französischer Krieg
18. Januar 1871
  
Gründung des dt. Reiches. Auf Betreiben Bismarcks hin lässt sich Wilhelm I. zum Kaiser proklamieren
1872
   Die katholische Kirche erhält einen Anbau sowie ein neues Portalfenster im Turm
1876
   Gründliche Restaurierung der Keekener Pfarrkirche
1881
   Friedrich Alfes wird Pfarrer in Keeken
1887
   Einweihung der neuen Orgel der kath. Kirche
1893
   Die alte Barockkanzel  der katholischen Kirche wird durch eine neugotische ersetzt
1894
   Johann Troost wird Pfarrer in Keeken
   Ein Feuer im Pfarrhaus beschädigt die evangelische Kirche. Bei der Renovierung erhält sie ihre markante Zwiebelhaube
1896
   Gerhard Zimmermann wird Pfarrer in Keeken
16. März 1896
   Gründung des Spar- und Darlehenskassenverein
22. März 1897
   Beginn der Produktion der Molkerei
1909
   Mathias Seldes wird Pfarrer in Keeken
25. September 1910
   Einweihung des Schützenhauses
24. Oktober 1910
   Der erste Stromlieferungsvertrag wird mit der Gemeinde Keeken abgeschlossen
1911
   Einrichtung der Verladestelle am Vossegatt
03. November 1911
   Die Stromversorgung von Keeken wird aufgenommen
01. August 1914
   1. Weltkrieg: Deutsche Kriegserklärung an Russland. Am 03. August 1914 folgt die deutsche Kriegerklärung an Frankreich
1916
   Gründung der Schuhfabrik an der Nieler Straße (ehemals Große Straße) durch Jacob Kleinmanns
09. November 1918
  
Novemberrevolution: Deutschland wird zur Republik
11. November 1918
   Deutschland schließt sich dem Waffenstillstand an
16. Dezember 1918
   Belgische Besatzungstruppen ziehen in Keeken ein und werden bis zum 04. September 1919 im Schützenhaus untergebracht
1920
   Gründung des Radfahrvereins "Schwalbe"
05. September 1920
   Einweihung einer neuen Orgel in der kath. Kirche, gebaut von der Firma Seifert, Kevelaer
1925
   Karl Jürgens wird Pfarrer in Keeken
   Keeken, Bimmen und Düffelward zählen zusammen 1182 Einwohner
31. Oktober 1926
   Enthüllung des Kriegerdenkmals
1928
   Der morsche, hölzerne Glockenstuhl der katholischen Kirche wird durch einen eisernen ersetzt
   Gründung des Sportvereins "Nordwacht Keeken"
15. Januar 1928
   Vier Clemens-Schwestern ziehen in das Marienheim ein, später weiter in das Gut von Deichgräf Gerhard Hülsken
1930
   Vereinigung der Ämter Keeken und Niel

1933
   "Gleichschaltung" des Keekener Schützenvereins. Die NSDAP-Kreisleitung ernennt den neuen Vereinspräsidenten
01. September 1939
   Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen beginnt das Deutsche Reich den zweiten Weltkrieg
1942
   3 der 4 Glocken der katholischen Pfarrkirche müssen abgeliefert werden. Lediglich die Älteste, im Jahre 1332 gegossen, darf in Keeken bleiben
07. Oktober 1944
   Britische Flugzeuge bombardieren Kleve, die nahe Stadt liegt in Schutt und Asche
15. Oktober 1944
   Keeken ist Teil der "roten Zone". Bis zum 15. Oktober 1944 muss die Zivilbevölkerung diese Zone verlassen
07. April 1945
   Ein weiterer Luftangriff vernichtet die bis dahin unversehrt gebliebenen Teile der Klever Oberstadt
07. Mai 1945
   Deutsche Kapitulationserklärung
27. Januar 1947
   Heinrich Scharpegge wird Pfarrer in Keeken
1948
   Kriegschäden an der katholischen Kirche werden repariert (Turm, Fenster, gesprengter Schrank in der Sakristei)
20. Juni 1948
   Währungsreform: In der Gaststätte Terlinden erhält jeder gegen Einzahlung von 60RM 40 Deutsche Mark, innerhalb der nächsten 2 Monate weitere 20DM
09. Oktober 1949
   2 der 3 abgelieferten Glocken der Pfarrkirche können nach Ende des Krieges unversehrt wieder nach Keeken heimkehren
14 Mai 1950
   Mangels Vorhandensein eines genauen Gründungsdatum feiert der Kirchenchor Cäcilia Keeken 100jähriges Bestehen
1955
   Die neugotischen Malereien im Chorgewölbe der katholischen Kirche werden übertüncht. Bis 1982 bleiben sie verborgen
1956
   Einstellung des Mühlenbetriebes
1960
   Die letzten Keekener Häuser werden an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen
1961
   Keeken zählt 684 Einwohner
10. April 1961
   Die Clemens-Schwestern kehren nach Münster zurück
22.07.1966
   Einweihung der neuen Katholischen Grundschule Keeken
1967
   Schließung der Molkerei, Einrichtung eines Lebensmittelsgeschäftes
   Gründung des Heimatvereins
01. Juli 1969
   Kommunalreform: Auflösung der Ämter. Keeken fällt an Kleve, Niel an Kranenburg
24. Oktober 1970
   Gründung des Damenschießclub "Schrotkörnchen"
1972
   Die Schuhfabrik "Spitz" schließt
30. August 1972
   Pfarrer Scharpegge stirbt. Pfarrer Heinrich Brey übernimmt die Pfarrei in Keeken
07. September 1974
   Gründung der Katholischen Frauengemeinschaft Keeken-Bimmen
1975
   Pfarrer Henry Bernhard Peet übernimmt die Pfarrei Keeken
1980
   Pfarrer Alfons Freistühler übernimmt die Pfarrei Keeken
   Restaurierung der evangelischen Kirche
1983
   Restaurierung der katholischen Kirche
1990
   Pfarrer Klaus Recker übernimmt die Pfarrei Keeken
   Umfunktionierung der Mühle zu einem "Zentrum für Begegnung und Meditation"
1990/91
   Neugründung des Cäcilienchores Keeken-Bimmen-Düffelward
1991
   Im Landeswettbewerb ”Unser Dorf soll schöner werden” erhält Keeken eine Silbermedaille
1993
   Im Landeswettbewerb ”Unser Dorf soll schöner werden” erhält Keeken eine Silbermedaille
1995
   Umfunktionierung der Mühle zum "Alten- und Pflegeheim Mühle Keeken"
   Im Landeswettbewerb ”Unser Dorf soll schöner werden” erhält Keeken eine Goldmedaille
   Im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ erhält Keeken eine Silbermedaille
12. Mai 2000
   Eröffnung des Infozentrums "De Gelderse Poort" auf "Beckers halben Hof"
2001
   Umbenennung der "Katholischen Grundschule Keeken" in "Karl Thelosen Grundschule"
09.09.2001
   Pfarrer Andreas Poorten übernimmt die Gemeinden Keeken, Bimmen, Düffelward und Rindern
2003
  
Im Landeswettbewerb
Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft erhält Keeken eine Goldmedaille
2004
   Im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ erhält Keeken eine Bronzemedaille
03. Mai 2004
   Beginn der Kanalbauarbeiten in Keeken und somit Anschluss an das öffentliche Abwassersystem

Die Gegenwart

Im Jahr 2005 hatte Keeken 768 Einwohner (2004: 716). Das Streudorf liegt am untersten Niederrhein, unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze und   ist ein Teil der Stadt Kleve.
Das durch die Landwirtschaft geprägte Dorf umfasst eine Fläche von 9,87 qkm (10% des Stadtgebietes Kleve) und befindet sich auf einer mittleren Höhe von ca. 12 m ü.NN.
Es verfügt über 5 km Landstraßen und ca. 21 km Stadtstraßen.
Mit nur 78 Einwohnern/qkm (2005) ist Keeken der am viertwenigsten besiedelte Ortsteil der Stadt Kleve (nach Salmorth, Warbeyen und Wardhausen).
75 % der Keekener sind katholischer Konfession, ca. 9 % sind evangelischer Konfession und weitere 16 % gehören einer anderen oder keiner Konfession an.
 

Zurück zum Seitenanfang